Mandantenbrief

Mehrwertsteuersenkung ab 01. Juli 2020

Detaillierte Informationen zu den unten genannten Punkten erhalten sie hier

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Absenkung des Umsatzsteuersatzes ist zum 1. Juli 2020 in Kraft getreten. Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) hat mit Datum vom 30. Juni 2020 den Entwurf finalisiert.

Sie erhalten mit dieser E-Mail ein aktualisierten Mandanten-Informationsbrief zur Mehrwertsteuer-Senkung. Unsere E-Mail vom 15. Juni 2020 basierte auf dem Entwurf des BMF-Schreibens.

Folgende wesentlichen Änderungen wurden vorgenommen:

Eine Nichtbeanstandungsregelung für Leistungen im Juli 2020 hat Eingang in das finale BMF-Schreiben gefunden. Für einen Übergangszeitraum von Leistungen nach dem 30.06.2020 und vor dem 01.08.2020 wird es nicht beanstandet, wenn die Umsatzsteuer für den B2B Bereich fehlerhaft zu hoch ausgewiesen wird. Vorsteuerabzugsberechtigte Kunden können aus Praktikabilitätsgründen auch den überhöhten Vorsteuerabzug geltend machen. Bedauerlicherweise werden nur Leistungen im Monat Juli von der Regelung erfasst. Hier ist nun auch mit keiner weiteren Erleichterung zu rechnen.

Weiterhin stellt das BMF-Schreiben klar, dass der Unternehmer bei zu hohem Umsatzsteuerausweis die ausgewiesene Umsatzsteuer zwar gem. § 14 c UStG schuldet, ein Vorsteuerabzug aber nicht zulässig ist. Die Rechnung ist daher außerhalb der Nichtbeanstandungsregelung zu korrigieren.

Kommen Sie bei Fragen gerne auf uns zu.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Ihr Team von Dr. Penné & Pabst